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 Nie wieder Faschismus!
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

 

"Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel."

zitiert aus dem  Schwur der befreiten Häftlinge des KZ Buchenwald.

In absehbarer Zeit wird es keine Zeitzeugen des schrecklichsten Abschnitts deutscher Geschichte mehr geben. Das Vermächtnis der Opfer, der Menschen, die aus rassistischen oder politischen Motiven gequält, gefoltert und umgebracht wurden, darf  nicht in Vergessenheit versinken.
Um dafür einen kleinen Beitrag zu leisten, habe ich diese Seiten eingerichtet. Ihr findet hier eine Antifaschistische Chronik für Nürnberg und links zu anderen antifaschistischen Seiten und Organisationen im Internet.
Und wie notwendig  es gerade heute ist, sich gegen Rassismus und Faschismus zu engagieren, zeigen solche Ereignisse wie die ständigen Angriffe auf ausländische Mitbürger, die Überfalle auf Obdachlose, die Schändung jüdischer Friedhöfe, das Ausrufen "nationaler, befreiter Zonen" in den neuen Bundesländern, die zunehmende Zahl faschistischer und rassistischer Seiten im Internet usw. usw. Organisationen wie die NPD, die JN, die DVU, Republikaner verbreiten nationalistische und rassistische Ideologien, liefern die Argumente für die gewalttätigen Übergriffe,  zusammen mit so genannten  "Kameradschaften" bieten sie das organisatorische Gerüst für die aufgehetzten, glatz- und hohlköpfigen Schläger. Wir dürfen - in Verantwortung vor unserer Geschichte und den heute lebenden Menschen - nicht wegsehen, jede/r ist aufgerufen,  dieser Entwicklung entgegen zu treten: Faschismus/Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Erst dann, wenn keine Asylbewerberheime mehr brennen,

Erst dann, wenn kein Polizist jüdische Kindergärten schützen muss,


Erst dann, wenn keine Ausländer mehr durch unsere Straßen gehetzt und totgeschlagen werden,

Erst dann, wenn keine Obdachlosen mehr totgetreten werden,

Erst dann hat sich unser Volk vom Faschismus befreit !

Der SPD-Politiker Dr. Carlo Schmid stellte 1948 in einer Rede vor dem Parlamentarischen Rat (dem Gremium, das unser Grundgesetz erarbeitete) die Frage, ob die "Gleichheit und Freiheit völlig uneingeschränkt und absolut sein" solle. "Soll sie auch denen eingeräumt werden, deren Streben ausschließlich darauf ausgeht, nach der Ergreifung der Macht die Freiheit selbst auszurotten? Also: Soll man sich auch künftig so verhalten, wie man sich zur Zeit der Weimarer Republik zum Beispiel den Nationalsozialisten gegenüber verhalten hat?" Seine Antwort war, dass "man auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen muss, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen".

Antifaschistische Chronik für Nürnberg

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Fakten gegen Vorurteile: Ausländer in Deutschland

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Keine Chance für Intoleranz und Gewalt

Auszüge aus einer Erklärung des damaligen Generalsekretärs der SPD Franz Müntefering (August 2000):

Intoleranz gegenüber Minderheiten und Gewalt haben in Deutschland gefährlich zugenommen - sie verbinden sich in dramatischer Weise mit rechtsextremistischer Ideologie. Rechtes Gedankengut verführt zur Gewalt und Gewaltbereitschaft sucht sich ihre ideologische Begründung.

Menschen werden ermordet, verletzt, angepöbelt, missachtet. Damit muss Schluss sein!

Demokratie muss immer wieder neu gelernt und gestaltet werden. Sie wird uns nicht geschenkt. Demokratie muss wehrhaft sein. Sie braucht Männer und Frauen, jung und alt, die dazu bereit sind.

(...)

Rechtsextremismus lebt von der alltäglichen Sorge vor dem Neuen und dem Vorurteil gegenüber allem Fremden. Mancher scheinbar harmlose Spruch über Minderheiten bereitet den Boden vor. Deshalb: Null Toleranz für Intoleranz, wem immer sie auch gilt.

Der Rechtsextremismus lebt auch vom Gleichschritt der Kolonne und von der Unterordnung unter Führerideologien. Das Verbot der NPD muss - wenn die Beweise für ihre Verfassungsfeindlichkeit hinreichend sind - aktiv angestrebt werden.
Rechtsextremismus ist mit den neuen Kommunikationsmitteln vertraut und kann nicht mit einzelnen punktuellen Gegenmaßnahmen gestoppt werden. Die begonnene Abstimmung über das gemeinsame Vorgehen von Bund und Ländern, präventiv und repressiv, ist deshalb besonders wichtig.

(...)

 

Verantwortlich:
Rüdiger Löster
http://www.loester.net
http://www.loester-fotografie.de