Startseite

Nie wieder!

Nürnberg:
Chronik

Rassismus

Antifa-Links

9. November

Kunst gegen Rechts

Kluge Sprüche

Links

Mehr über mich

Virtuelle
Fotogalerie

Archiv

eMail
PGP-Key

 

Gibt es Menschenrassen?

Von Anthropologen wird der Begriff "Menschenrassen" abgelehnt, da sie aus biologischer Sicht nicht existieren. Der Begriff "Rasse" wird korrekt nur für Haus- und Nutztiere verwendet, die gezielt auf einheitliche Merkmale gezüchtet wurden und werden.

Aber die Menschen auf dieser Welt sehen doch sehr verschieden aus - allein schon bei der Hautfarbe sind die Unterschiede nicht zu übersehen. Genetiker haben allerdings herausgefunden, dass unter der Haut alle Menschen praktisch gleich sind. Zwei beliebige Menschen auf der Welt sind zu 99,9 % identisch in ihrer Erbinformation. Und etwa 90 Prozent aller Abweichungen lassen sich bei Personen der gleichen Bevölkerungsgruppe nachweisen, d. h. die genetischen Unterschiede zwischen zwei Mitteleuropäern können größer sein als zwischen einem der beiden und einem beliebigen Menschen aus Afrika oder Asien.

Woher kommen dann die Unterschiede?
Vor rund 100000 Jahren begann der moderne Mensch von Afrika aus, die Welt zu erobern. Damals sahen alle gleich aus: dunkelhäutig, groß. Mit der Ausbreitung über die Erde veränderten sich die Menschen, passten sich den neuen Umweltbedingungen an. Das augenfälligste Merkmal, die Hautfarbe, erklärt sich folgendermaßen: Jeder Mensch besitzt Pigmente bildende Zellen (Melanozyten), die die Hautfarbe erzeugen. Diese Pigmentierung der Haut muss in einem Balanceakt variieren, um Nutzen und Schaden durch die UV-Strahlung ausgewogen zu halten. Die dunkle Hautfarbe von Afrikanern hält mehr Strahlung ab, die helle Haut eines Skandinaviers lässt mehr UV-Strahlung durch (was z. B. wichtig ist für die Bildung von Vitamin D). Jede Bevölkerungspopulation würde die Hautfarbe unter veränderten Bedingungen anpassen. Würde Deutschland nach Afrika verlegt, hätten die Menschen - der natürlichen Selektion überlassen - innerhalb von 10.000 Jahren wieder eine schwarze Haut.
Der Körperbau passt sich genauso der Umwelt an: Afrikaner wie die Massai können mit ihrer großen und schlanken Gestalt besser ihren Körper kühlen, der gedrungene Körperbau der Inuit dagegen ermöglicht, die in der Polarregion lebenswichtige Körperwärme zu speichern. Die Lidfalte der Nordasiaten resultiert aus erhöhter Fettablagerung im Oberlid - eine isolierende Anpassung an die Kälte der mongolischen Steppen.

am Thema interessiert? Weitere Infos in
GEO kompakt Nr. 4

 

Alles echte Germanen?

Jeder zehnte Deutsche hat nach einer Schweizer Studie jüdische Vorfahren. Wie die “Bild am Sonntag” berichtete, fanden Forscher des Unternehmens Igenea in Zürich zudem heraus, dass lediglich sechs Prozent aller Deutschen väterlicherseits germanischen Ursprungs sind. 30 Prozent stammen danach von Osteuropäern ab. Für die Studie seien knapp 20.000 Genanalysen verglichen worden.

Die moderne Genetik zeige die Unsinnigkeit des Rassismus auf, sagte Imma Pazos, eine der Wissenschaftlerinnen. Alle Genanalysen bewiesen, dass jeder Mensch unzählig viele Wurzeln habe und in jedem ein “Mischmasch” stecke.

Quelle: http://www.npd-blog.info/

 

 

 

Verantwortlich:
Rüdiger Löster
http://www.loester.net
http://www.loester-fotografie.de